Warum in der Zahnmedizin die VOLLNARKOSE – aber niemals die TIEFE SEDIERUNG?
Spitzen-Anästhesisten setzen heute auf TIVA-Vollnarkose
Führende Anästhesisten bieten für umfangreiche Zahnbehandlungen heute nahezu ausschließlich die TIVA-Vollnarkose an.
TIVA = Totale Intravenöse Anästhesie
Eine moderne, kontrollierte, intravenös gesteuerte Vollnarkose – ohne Inhalationsgase.
Sie gilt als:
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extrem präzise steuerbar
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schnell ausleitbar
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sehr gut kontrollierbar
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wissenschaftlich umfassend etabliert
Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) veröffentlichte 2023 zur Sicherheit moderner TIVA-Vollnarkosen sinngemäß:
„Wir können schwere Zwischenfälle bei TIVA-Vollnarkosen nicht mehr zählen – weil es praktisch keine schweren Zwischenfälle mehr gibt.“
Warum keine tiefe Sedierung?
Spitzen-Anästhesisten lehnen die tiefe Sedierung für umfangreiche Zahnbehandlungen grundsätzlich ab.
Sie sollte – außer in seltenen, akuten Notfällen – keine reguläre Alternative zur Vollnarkose darstellen.
Historischer Hintergrund
Vor der modernen TIVA-Technik war die Halothan-Vollnarkose üblich – ein inhalatives Verfahren, das in der Humanmedizin seit Jahren nicht mehr verwendet wird.
Moderne Anästhesisten arbeiten heute standardmäßig mit intravenösen Verfahren wie TIVA.
Die Vorteile der TIVA-Vollnarkose bei Zahnbehandlungen
In Kombination mit dem von
Dr. Michael Leu entwickelten Konzept
NO LOCAL ANESTHETICS™ during General Anaesthesia
zeigt sich seit Jahren ein klarer Vorteil:
Postoperativ berichten Patienten:
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nur gelegentlich leichte Schmerzen oder Schwellungen (ca. 1:100)
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kaum Bedarf an Schmerzmitteln
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in der Regel kein Bedarf an Antibiotika
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kein Bedarf an Abschwellmedikamenten
Die Kombination aus:
TIVA-Vollnarkose + NO LOCAL ANESTHETICS™
hat sich auch in extrem umfangreichen Fällen bewährt.
Rechtliche Situation
Die TIVA-Vollnarkose ist derzeit in Zahnarztpraxen zugelassen in:
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Deutschland
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Österreich
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Schweiz
Außerhalb dieser Länder ist sie in Zahnarztpraxen in der Regel nicht zugelassen.
Die Nachteile der tiefen Sedierung bei Zahnbehandlungen
Die tiefe Sedierung weist zahlreiche medizinische Risiken und Einschränkungen auf:
Während der Behandlung
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Maximal ca. 20 % Schmerzreduktion → zusätzliche Lokalanästhesie zwingend erforderlich
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Unvorhersehbarer Wechsel von Wachzustand zu Schlafzustand → Behandlungsabbruch
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Plötzlicher Atemstillstand → Notarzt
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Aspiration oder Laryngospasmus → Notfall
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Stillstand des Schluckreflexes → Verschlucken
Nach der Behandlung
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Teilweise starke Kopfschmerzen über mehrere Tage
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Risiko eines Mendelson-Syndroms (Aspirationspneumonie)
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Postoperative Schmerzen
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Postoperative Schwellungen
Warum wird trotzdem oft Sedierung angeboten?
In sehr vielen Zahnarztpraxen ist die Durchführung einer vollwertigen TIVA-Vollnarkose organisatorisch oder strukturell nicht möglich.
Notgedrungen empfehlen manche Praxen deshalb die tiefe Sedierung.
Das Prinzip der Dr. Leu® Group
Die Dr. Leu® Group setzt bei umfangreichen Zahnbehandlungen bewusst auf:
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Moderne TIVA-Vollnarkose
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Spezialisierte Anästhesisten
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Strenge Sicherheitsstandards
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Das bewährte Konzept NO LOCAL ANESTHETICS™
Fazit
Für umfangreiche Zahnbehandlungen gilt:
Kontrollierte Vollnarkose ist planbar.
Tiefe Sedierung ist unberechenbar.
Deshalb:
Vollnarkose – nicht Sedierung.
Dr. Michael Leu
Head of Dr. Leu Group
März 2026